Author Archives: Yesim

Hunde können mehr als Schmusen und Gassi gehen

Familienhunde haben es meistens wirklich gut. Sie werden verwöhnt, geschmust und bestens versorgt. Aber auch Familienhunde sollten Sport treiben.

Die Hundeschule Bilz hat hierzu 2 Angebote im Programm:
LONGIEREN und MANTRAILING for Fun (Personensuche).

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LONGIEREN ist ideal für Halter, die selbst nicht körperliche Höchstleistungen bringen wollen oder können, aber trotzdem Spaß an Dynamik und Schnelligkeit haben. Der Hund wird ohne Leine um einen großen, abgesteckten Kreis auf dem Boden trainiert.
Später werden auf Distanz Richtungswechsel, Tempo Veränderungen und Tricks wie (z.B.: Sitz, Platz, u.ä.) trainiert. Das Training ist für den Hund sehr anstrengend. Der Mensch lernt, seinen Hund durch seine exakte Körpersprache zu steuern und die Bindung zwischen beiden wird gestärkt.

Mantrailing_und_Longieren_1

Beim MANTRAILING soll der Hund der individuellen Geruchsspur einer versteckten Person folgen. Dabei ist der Hund während der gesamten Suche über ein Geschirr und lange Leine mit seinem Menschen verbunden. Mensch und Hund arbeiten zusammen und bilden ein Team.
Bevor die Verfolgung aufgenommen wird, bekommt die Hundenase eine Geruchsprobe, um unabhängig von der Witterung und vom Untergrund der gesuchten Person zu folgen. Mit Mantrailing lässt sich auch der Jagdtrieb des Hundes in andere Bahnen lenken, da der
natürliche Nasentrieb des Hundes befriedigt wird. Vom Trailen profitieren auch unsichere, ängstliche und zu Aggressionen neigende Hunde.

Neues aus der Hundeschule – Gefahren im Frühjahr!

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Alle Jahre wieder passiert es: Vergiftete Hunde. Ob Schneckenkorn, Gartendünger oder Pflanzenschutzmittel – häufig passiert es im Frühjahr, wenn auf den Feldern oder im Garten endlich wieder gearbeitet werden kann. Auf den Feldern werden jetzt im Frühjahr häufig Dünge- oder Pflanzenschutzmittel ausgestreut.

Häufig sind sie leicht zu erkennen: Styroporartige Kügelchen in weiß oder auch farbig. Hunde nehmen diese Kügelchen direkt eher nicht auf, aber gerne das erste Grün, das am Feldrand oder auch auf dem Feld wächst. In Pfützen löst sich das Material auf…

Erste Symptome sind Sabbern, blasse Schleimhäute, Zittern, Kreislaufprobleme – sofort zum Tierarzt, auch wenn Sie nur den Verdacht haben. In vielen Gartendüngern findet man oft Rizin (Rizinusschrot!) – hochgiftig für Hunde!
Sind dem Dünger beispielsweise Hornspäne beigefügt, wird dies vom Hund sehr gerne gefressen!
Auch vor Schneckenkorn oder Rattengift machen manche Hunde nicht halt.
Eine umfangreiche Datenbank mit Giftpflanzen für Hunde finden Sie hier -> KLICK <-

Die Servo-Lenkung für den Hund

Wie ein Kopfhalfter (Halti) Mensch und Hund helfen kann.
In der modernen Hundeerziehung haben sich sogenannte Haltis schon lange etabliert. Diese Kopfhalfter sind im Prinzip Pferdehalftern nachempfunden und helfen beim Führen des Hundes. Am Halti unter dem Kopf des Hundes befindet sich ein Ring, an dem ein zweiter Karabiner der Leine eingehakt wird – immer zusätzlich zu dem Karabiner am Halsband oder Geschirr. So kann man den Hund direkt lenken und seinen Blick auch mal bewusst von etwas ablenken.

Leider wird das Halti oft als Maulkorbersatz oder gar Zwangsmittel (wie ein schmerzhaftes Stachel- oder Würgehalsband) missverstanden und viele Menschen denken, es wäre für unerzogene Hunde gedacht oder man könne den Hund damit verletzen. Am Halti soll grundsätzlich genauso wenig geruckt und gezerrt werden, wie es auch für das Halsband gelten sollte. Über das Halti lässt sich der Hund mühelos und schmerzfrei dirigieren und es ist damit das ideale Mittel zum Führen des Hundes in Stresssituationen oder bei Konstellationen wie zum Beispiel „kräftiger Hund und zierlicher oder rückenkranker Mensch“.

Ausschlaggebend ist die richtige und vor allem sanfte Gewöhnung an das Halti – am besten unter fachkundiger Anleitung und mit viel Lob und Belohnung. Verknüpft ein Hund das ungewohnte “Ding” auf seiner Nase mit etwas Positivem, wird er es später so selbstverständlich tragen, wie ein Mensch eine Brille. Der Halti-Einsatz ersetzt nicht eine gute Leinenführigkeit, kann aber gerade bei nervösen oder kräftemäßig ihren Haltern stark überlegenen Hunden wertvoll sein. Viele Hunde entspannt es sogar, wenn sie damit durch die Stadt oder erregte Situationen gelenkt werden, nicht zuletzt weil der Mensch entspannter sein kann, da er den Hund viel leichter halten kann, falls dieser mal losspringen sollte.

Genauso wichtig wie die Gewöhnung ist die richtige Führungstechnik, die man ebenfalls mit einem Hundetrainer, der sich mit Kopfhalftern auskennt, üben sollte. Dabei wird darauf geachtet, dass Halti- und Leinenlänge zur Größe von Mensch und Hund passen und nicht zu viel Kraft ausgeübt wird. Mit etwas Training kann man dann mit seinem Hund an lockerer Leine problemlos seine Runden drehen.

Bildquelle: Adrian Kirchof Photography – www.foto-kirchhof.de

Tausche Stachelhalsband gegen Training

Wir machen mit bei der Aktion „Tausche Stachelhalsband gegen Training“ (www.tausche-stachelhalsband-gegen-training.de)

Benutzen Sie ein Stachel- oder Würgehalsband, weil Ihr Hund ein Verhalten zeigt, dass Sie glauben nicht anders kontrollieren zu können?
Dann haben wir ein Angebot für Sie: Jeder Hundehalter, der uns sein Stachel-Halsband, Würge-Halsband oder Ferntrainer vorbei bringt, erhält im Austausch eine kostenfreie Trainingsstunde!

Dabei spielt der Grund, warum Sie bislang eines dieser Mittel benutzt haben, keine Rolle. Lassen Sie sich einfach auf uns ein, löchern Sie uns mit ihren Fragen und finden Sie mit uns gemeinsam Lösungen.

Was haben Sie zu verlieren? – Stellen Sie uns auf die Probe!

Unser Pflegehund Zoe im Glück

Zoe ist zwischen 3 und 4 Jahre alt und laut zwischenzeitlich erstelltem DNA-Test eine Dalmatiner/Dackel-Mix-Hündin. Sie kommt aus Sardinien und gelangte über Italien nach Deutschland. Bereits nach zwei Wochen wurde der Hund von ihren neuen Besitzern wieder abgeben, da Zoe geschnappt hatte und sich futteraggressiv zeigte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Gandhi-Tierschutz e.V. in Köln angesprochen, erklärten wir uns bereit, für Zoe die Pflege zu übernehmen und ein neues Zuhause zu suchen. Wir haben sie beim Tierarzt komplett durchchecken lassen (großes Blutbild) und es stellte sich heraus, dass sie gesund ist. Nach nicht mal einer Woche Training mit Handfütterung durch Wolfgang hat Zoe ihr aggressives Verhalten beim Fressen und auch ihre Scheu vor Männern abgelegt.

In den ca. sechs Wochen bei uns haben wir vieles geübt. Locker an der Leine laufen und Sitz, Platz, Komm sind keine Schwierigkeiten mehr. Etwas mehr Aufmerksamkeit brauchte die Gewöhnung an das soziale Umfeld mit Kindern, Bahnhof- und Restaurantbesuch und Tierarzt. Eine große Hürde war z.B. Treppensteigen abwärts und das Durchqueren einer Unterführung. Mit viel Futterbelohnung haben wir es geschafft, dass sie jetzt gelassen bleibt. Nun kennt Zoe auch Autofahren, Transportbox, Zugfahren, Maulkorb und Halti-Laufen. Sie hat wahnsinnig schnell gelernt.

Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle an Kathrin und Andreas Heiber, die mit Zoe während einem gemeinsamen Kurzurlaub geübt haben, da sie zu zweit nur einen Hund dabei und somit eine Hand frei hatten. So ging es mit der ganzen Gruppe in den Wildpark, ins Moor und es gab natürlich viele Aufgaben zu meistern.

Es hat sich für die verschmuste Hündin nun ein Zuhause gefunden. Jetzt wohnt sie bei einer tollen Familie in Hessen und es geht ihr sehr gut.

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